Die Kommunistische Initiative (KI) wurde im Jänner 2005 gegründet. Wir sind ArbeiterInnen, Angestellte, öffentlich Bedienstete, SchülerInnen, StudentInnen, Arbeitslose, kleine Selbständige... - Menschen aus allen Bevölkerungsschichten. Unser Ziel ist es, am Aufbau einer neuen und starken marxistischen Partei der ArbeiterInnenklasse mitzuwirken. Wir sind überzeugt davon, dass Millionen geschichtlich stärker sein werden als eine Handvoll Millionäre. Wir treten für den Sturz der bestehenden Ordnung, für die Überwindung des Kapitalismus ein. Wir kämpfen für den Sozialismus und den Kommunismus, für eine Welt ohne Ausbeutung, Unterdrückung und Krieg.
Wenn die "einfachen Menschen" sich selbst organisieren, wenn sie ihre eigene Kraft erkennen, werden sie die Welt verändern. Dafür kämpfen wir. Wir lernen im Vorwärtsgehen. Geh mit uns!
Kontakt: Kommunistische Initiative (KI) , Rankgasse 2/5 1160 Wien
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Erklärung des oberösterreichischen Landesverband der AntifaschistInnen, WiderstandskämpferInnen und Opfer des Faschismus (KZ-Verband/VdA) zum undemokratischen antikommunistischen Beschlussentwurf der Parlamentarischen Versammlung des Europarates
Ende Jänner 2006 soll im Europarat ein Beschlussentwurf unter dem Titel „Über die Notwendigkeit der internationalen Verurteilung der Verbrechen totalitärer kommunistischer Regimes“ vorgelegt werden. Damit soll der Europarat für eine undemokratische antikommunistische Kampagne missbraucht werden.
Die angestrebte Gleichsetzung von Faschismus und Kommunismus ist sowohl eine Beleidigung für die Millionen Opfer des Faschismus und Nationalsozialismus, als auch ein Schlag ins Gesicht für die unzähligen antifaschistischen Widerstandskämpfer. Den höchsten Blutzoll im Kampf gegen den Faschismus leisteten in unseren Reihen die Kommunistinnen und Kommunisten, international und auch hier auf österreichischem Gebiet.
Unvergessen ist für uns auch der gewaltige Beitrag der Sowjetarmee im Befreiungskampf gegen die Nazibarbarei, sowie die Leistungen der antifaschistischen Partisanenarmeen. In diesen spielten Kommunistinnen und Kommunisten ebenfalls zentrale Rollen. Eine Diffamierung dieser Kameraden durch den Europarat können wir nicht widerstandslos dulden.
Als überzeugte Demokraten und bewährte Antifaschisten stellen wir uns unabhängig von unseren Ansichten über den Kommunismus bzw. über die ehemaligen sozialistischen Länder vor die Kommunisten und deren Parteien und Organisationen. Wir werden Initiativen ergreifen und in Zusammenarbeit mit fortschrittlichen Kräften in Europa dafür kämpfen, dass der antikommunistische Bericht in der Parlamentarischen Versammlung des Europarats nicht verabschiedet wird.
Wir appellieren an die Mitglieder der Parlamentarischen Versammlung des Europarats den undemokratischen antikommunistischen Resolutionsentwurf entschieden abzulehnen.
Rudolf Haunschmid, Widerstandskämpfer und Ehrenvorsitzender des oö. KZ-Verband/VdA
Peter Winkler, Landesvorsitzender des oö. KZ-Verband/VdA
Max Petek, Widerstandskämpfer und stellv. Landesvorsitzender
Ingeborg Ertelt, hinterbliebene Tochter des vom Faschismus ermordeten oö. KPÖ-Landesobmannes Sepp Teufl, Mitglied des Landesvorstandes
Franz Föttinger, Widerstandskämpfer
Walter Herda, ehem. KZ-Häftling (Moringen)