Die Kommunistische Initiative (KI) wurde im Jänner 2005 gegründet. Wir sind ArbeiterInnen, Angestellte, öffentlich Bedienstete, SchülerInnen, StudentInnen, Arbeitslose, kleine Selbständige... - Menschen aus allen Bevölkerungsschichten. Unser Ziel ist es, am Aufbau einer neuen und starken marxistischen Partei der ArbeiterInnenklasse mitzuwirken. Wir sind überzeugt davon, dass Millionen geschichtlich stärker sein werden als eine Handvoll Millionäre. Wir treten für den Sturz der bestehenden Ordnung, für die Überwindung des Kapitalismus ein. Wir kämpfen für den Sozialismus und den Kommunismus, für eine Welt ohne Ausbeutung, Unterdrückung und Krieg.
Wenn die "einfachen Menschen" sich selbst organisieren, wenn sie ihre eigene Kraft erkennen, werden sie die Welt verändern. Dafür kämpfen wir. Wir lernen im Vorwärtsgehen. Geh mit uns!
Kontakt: Kommunistische Initiative (KI) , Rankgasse 2/5 1160 Wien
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Havanna ist mit 447 Helfern im Katastrophengebiet vertreten. Verstärkte Hilfe auch aus Venezuela
Kuba stockt mit 32 Ärzten seine rund 400 Mitglieder starke Brigade in Haiti auf, die in dem Land seit dem Erdbeben mit einer Stärke von 7,3 auf der Richterskala am vergangenen Dienstag ihre Hilfsdienste anbietet. Das Personal traf am Samstag, dem 16. Januar, nach mehreren gescheiterten Versuchen auf dem überlasteten Flughafen von Port-au-Prince mit einer Tonne Hilfsgüter ein, darunter Notverpflegung, Nahrungsmittel, Wasser und Medikamente.
Nach Auskunft der Brigade "Henry Reeve", die auf die Betreuung von Opfern von Naturkatastrophen spezialisiert ist, leisten derzeit 447 Kubaner in der ärmsten Nation des Kontinents Hilfe.
Laut dem Epidemiologen Gonzálo Estévez, dem zweiten Verantwortlichen der Ärztebrigade, sehen sich die Helfer mit extrem schweren Bedingungen konfrontiert. Die Bevölkerung habe sich noch nicht von dem Schock durch das Erdbeben erholt. Solange sich die Betroffen aber nicht aufraffen, mit der Beseitigung der Trümmer zu beginnen und ihr Lebensumfeld zu ordnen, werden sie die Folgen der Katastrophe nicht verarbeiten können, führte der Mediziner aus.
Für dieses Volk, das ohnehin unter einem Mangel an Ressourcen und extremer Armut leidet, könnte diese Notsituation lange anhalten, prognostiziere der Mediziner, der zugleich auf die haitianischen Studenten der Lateinamerikanischen Medizinschule vertraut. Sie könnten die Patienten davon überzeugen, die anstehenden Probleme anzugehen.
Venezuelas Präsident Hugo Chávez hat indes die Entsendung weiterer humanitärer Hilfsbrigaden nach Haiti angekündigt. "Venezuela hat sich in die Dienste Haitis gestellt", schrieb der Staatschef in seiner sonntäglichen Kolumne. Schon jetzt befänden sich zwei Hilfsbrigaden in der Heimat (des haitianischen Freiheitskämpfers Alejandro) Petións, "und bald werden weitere folgen", so Chávez. Caracas habe zur Solidarität mit Haiti aufgerufen und das venezolanische Volk habe darauf wie gewohnt geantwortet.
"Die Geschichte ruft uns nach Haiti", bekräftigte der Regierungschef. Zugleich erinnerte er daran, wie er im März 2007 während eines Besuches in Port-au-Prince durch die Straßen der haitianischen Hauptstadt gegangen ist. Er habe sich dabei zwischen Brüdern und Schwestern gewusst, schreibt Chávez in seiner Kolumne weiter. "Aus unserer Geschichte heraus sind wir die Hilfeleistung Petión und (dem südamerikanischen Freiheitskämpfer Simón) Bolívar schuldig", heißt es in der Kolumne.
Von Prensa Latina, Harald Neuber (Übersetzung)
amerika21.de