Die Kommunistische Initiative (KI) wurde im Jänner 2005 gegründet. Wir sind ArbeiterInnen, Angestellte, öffentlich Bedienstete, SchülerInnen, StudentInnen, Arbeitslose, kleine Selbständige... - Menschen aus allen Bevölkerungsschichten. Unser Ziel ist es, am Aufbau einer neuen und starken marxistischen Partei der ArbeiterInnenklasse mitzuwirken. Wir sind überzeugt davon, dass Millionen geschichtlich stärker sein werden als eine Handvoll Millionäre. Wir treten für den Sturz der bestehenden Ordnung, für die Überwindung des Kapitalismus ein. Wir kämpfen für den Sozialismus und den Kommunismus, für eine Welt ohne Ausbeutung, Unterdrückung und Krieg.
Wenn die "einfachen Menschen" sich selbst organisieren, wenn sie ihre eigene Kraft erkennen, werden sie die Welt verändern. Dafür kämpfen wir. Wir lernen im Vorwärtsgehen. Geh mit uns!
Kontakt: Kommunistische Initiative (KI) , Rankgasse 2/5 1160 Wien
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Basiskomitee schlug Ana Olivera für den Posten in Uruguays Hauptstadt vor
Ana Olivera (rechts)
Die Linkspartei Frente Amplio (Breite Front) stellt erstmals eine Frau für die Bürgermeisterwahlen in der Hauptstadt Uruguays, Montevideo, auf. Ana Olivera von der Kommunistischen Partei Uruguays setzte sich am Freitag gegen ihre männlichen Mitbewerber Daniel Martínez (Sozialistische Partei) und Carlos Varela (Asamblea Uruguay) durch. Auf der Delegiertenkonferenz setzte sie sich im dritten Wahldurchgang mit 92 von 111 Stimmen durch. Mitbewerber Varela hatte seine Kandidatur zuvor zurückgezogen.
Dem Sieg Oliveras waren wochenlange, parteiinterne Diskussionen vorausgegangen. Dabei zeichnete sich zunächst ein Zweikampf zwischen Martínez, dem ehemaligen Industrieminister, und dem Abgeordneten Varela ab. Erst am Dienstag war die Kommunistin Olivera auf einer ersten Delegiertenversammlung von einem Basiskomitee überraschend aufgestellt worden. Sie erreichte nur knapp das erforderliche Drittel der Stimmen. Im Laufe der Woche sagten weitere Teile der des Linksbündnisses Frente Amplio der 53-Jährigen ihre Unterstützung zu, unter anderem die Partei des zukünftigen Regierungschefs José Mujica.
Ana Olivera arbeite bisher in der Verwaltung der Hauptstadt, seit 2005 war sie Staatssekretärin im Sozialministerium. Die 53-Jährige war eigentlich bereits für den Posten der Sozialministerin der kommenden Regierung vorgesehen, umso überraschender kam daher ihre Kandidatur. Sie scheint einen Kompromiss für die unterschiedlichen Strömungen des Bündnisses darzustellen. An der Basis herrscht Erleichterung: Das seit Jahrzehnten geltende Prinzip "Ein Programm, ein Kandidat" wurde nicht verletzt.
Seit 1990 wird Montevideo, in dem rund die Hälfte aller Uruguayer lebt, von der Frente Amplio regiert. Damaliger Bürgermeister war der scheidende Präsident Tabaré Vázquez. Der bisherige Bürgermeister Ricardo Ehrlich wird im zukünftigen Kabinett das Amt des Bildungsministers bekleiden. Im Mai finden in allen 19 Verwaltungsbezirken Uruguays Regionalwahlen statt.