Die Kommunistische Initiative (KI) wurde im Jänner 2005 gegründet. Wir sind ArbeiterInnen, Angestellte, öffentlich Bedienstete, SchülerInnen, StudentInnen, Arbeitslose, kleine Selbständige... - Menschen aus allen Bevölkerungsschichten. Unser Ziel ist es, am Aufbau einer neuen und starken marxistischen Partei der ArbeiterInnenklasse mitzuwirken. Wir sind überzeugt davon, dass Millionen geschichtlich stärker sein werden als eine Handvoll Millionäre. Wir treten für den Sturz der bestehenden Ordnung, für die Überwindung des Kapitalismus ein. Wir kämpfen für den Sozialismus und den Kommunismus, für eine Welt ohne Ausbeutung, Unterdrückung und Krieg.
Wenn die "einfachen Menschen" sich selbst organisieren, wenn sie ihre eigene Kraft erkennen, werden sie die Welt verändern. Dafür kämpfen wir. Wir lernen im Vorwärtsgehen. Geh mit uns!
Kontakt: Kommunistische Initiative (KI) , Rankgasse 2/5 1160 Wien
info@kommunisten.at
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Solidaritätsadresse von KOMintern an PAME (die kommunistische Gewerkschaftsorganisation) in Griechenland:
Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Die Kommunistische Gewerkschaftsinitiative International (KOMintern) aus Österreich übermittelt euch und allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Generalstreik die herzlichsten solidarischen Grüße.
Mit der symbolischen Besetzung der Akropolis haben am Dienstag in Athen Mitglieder der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE) gegen die asozialen Sparpläne der Regierung protestiert. Mit zwei riesigen Transparenten auf englisch und griechisch fordert die KKE die Völker Europas zum Aufstand auf. Seit Montag streiken die städtischen Angestellten, darunter die der Müllabfuhr, seit Dienstag der gesamte öffentliche Dienst. Alle internationalen Flugverbindungen wurden gestrichen, da sich auch die Fluglotsen dem Ausstand angeschlossen hatten. Am heutigen Mittwoch ist ein weiterer Generalstreik geplant.
Reportage. In Athen regieren nun EU und IWF. Die Folgen der ökonomischen Misere sollen ausschließlich von der Bevölkerung bezahlt werden
Von Hannes Hofbauer, Athen
Eine kämpferische Demonstration zog am 1. Mai 2010 über die Wiener Ringstraße. Ein Bündnis von revolutionären türkischen und österreichischen Organisationen, an dem sich auch Lateinamerika-Solidaritätsgruppen, philippinische GenossInnen und viele andere beteiligten, zog mit etwa 2500 Menschen von der Oper über den Ring in den 9. Bezirk.
Rede von Volker Schirmacher für den Vorstand der Kommunistischen Initiative (KI) am 1. Mai in Wien
Liebe Genosse/innen liebe Freund/innen, Sympatisant/innen,
Ich begrüsse und beglückwünsche euch zum 1.Mai, dem internationalen Kampf- und Feiertag der Werktätigen.
Außerordentlich kompliziert ist das moderne Leben! Es wimmelt von verschiedenen Klassen und Gruppen: Großbourgeoisie, Mittelbourgeoisie und Kleinbourgeoisie; Gesellen, ungelernte Arbeiter und qualifizierte Fabrikarbeiter; höhere, mittlere und niedere Geistliche; höhere, mittlere und kleine Beamte; die verschiedensten Intellektuellen. Ausländern, Migranten und Asylanten und andere ähnliche Gruppen - dieses buntscheckige Bild bietet unser Leben!
Erklärung der Kommunistischen Initiative Österreich zum 1. Mai 2010
Seit genau 120 Jahren begeht die internationale Arbeiterbewegung den 1. Mai als ihren Kampf- und Festtag. Wir feiern das bereits Erreichte im Kampf um sozialen Fortschritt und Demokratie, wir gedenken auf feierliche Weise vergangener erfolgreicher Kämpfe um Frieden, Freiheit und Sozialismus. Der 1. Mai dient auch der Manifestation, dass wir uns mit dem Erreichten keinesfalls zufrieden geben: Indem wir die gegenwärtigen sozialen und demokratischen Rechte der Arbeiterklasse verteidigen, kämpfen wir auch für deren Ausweitung. Schließlich aber kämpfen wir vor allem für die zukünftige vollständige Befreiung der Arbeiterklasse, d.h. gegen kapitalistische Ausbeutung und Unterdrückung, gegen Imperialismus, Militarismus und Faschismus, für die Überwindung des Kapitalismus, für die proletarische Revolution und den Aufbau des Sozialismus, für die Schaffung einer klassenlosen Gesellschaft - des Kommunismus.
Rede bei der KI-Festveranstaltung zum 140. Geburtstag W. I. Lenins, Wien, 23. April 2010
Liebe Genossinnen und Genossen! Lenin ist neben Karl Marx und Friedrich Engels der zentrale Theoretiker des wissenschaftlichen Sozialismus und Kommunismus, des Marxismus. Es ist Lenins Verdienst, nicht nur für eine schöpferische Weiterentwicklung des Marxismus zu stehen, sondern diese auch direkt und unmittelbar für die politische Praxis, die revolutionäre Praxis, nutzbar gemacht zu haben sowie neue Erscheinungen und Entwicklungen des Kapitalismus und der bürgerlichen Gesellschaft untersucht und dargelegt zu haben. In diesem Sinne sprechen wir heute berechtigt vom Marxismus-Leninismus. Und es ist Lenins Verdienst, die Lehre von Marx und Engels konsequent gegen Entstellungen aller Art verteidigt zu haben. Letzteres, der Kampf gegen den Revisionismus und Reformismus, hatte die praktische Konsequenz, dass sich die revolutionäre Arbeiterbewegung nicht nur ideologisch, sondern auch organisatorisch von den Opportunisten der Sozialdemokratie trennte, ja trennen musste.
Spaniens Innenminister Alfredo Pérez Rubalcaba (PSOE) war sich vergangene Woche nicht nur »super«, sonder sogar »hyper« sicher, daß seiner Zivilgarde ein »schwerer Schlag« gegen ein angeblich von der ETA geleitetes Anwaltskollektiv gelungen sei. Am Montag ließen spanische wie französische Strafverfolgungsbehörden jedoch sechs der elf Verhafteten (zum Teil gegen Auflagen) frei. Unter ihnen befindet sich auch David Pla, den Rubalcaba letzte Woche noch als den »Chef« jener Struktur und »einen der starken Männer der ETA« bezeichnet hatte. Drei Anwälte, eine ihrer Mitarbeiterinnen und die Verantwortliche der Gefangenenhilfsorganisation Etxerat, Saioa Agirre, hatte die Audiencia Nacional, das spanische Sondergericht für Terror- und Drogendelikte, unter dem Vorwurf, sie hätten mit der Untergrundorganisation Euskadi Ta Askatasuna (ETA, Baskenland und Freiheit) zusammengearbeitet, vorläufig in Untersuchungshaft genommen.
Es ist hohe Zeit, dass die Kommunisten ihre Anschauungsweise, ihre Zwecke, ihre Tendenzen vor der ganzen Welt offen darlegen und dem Märchen vom Gespenst des Kommunismus ein Manifest der Partei selbst entgegenstellen. Die Kommunisten arbeiten endlich überall an der Verbindung und Verständigung der demokratischen Parteien aller Länder. Die Kommunisten verschmähen es, ihre Ansichten und Absichten zu verheimlichen.
Sie erklären es offen, dass ihre Zwecke nur erreicht werden können durch den gewaltsamen Umsturz aller bisherigen Gesellschaftsordnung. Mögen die herrschenden Klassen vor einer kommunistischen Revolution zittern. Die Proletarier haben nichts in ihr zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen.
Proletarier aller Länder, vereinigt euch!