Die Kommunistische Initiative (KI) wurde im Jänner 2005 gegründet. Wir sind ArbeiterInnen, Angestellte, öffentlich Bedienstete, SchülerInnen, StudentInnen, Arbeitslose, kleine Selbständige... - Menschen aus allen Bevölkerungsschichten. Unser Ziel ist es, am Aufbau einer neuen und starken marxistischen Partei der ArbeiterInnenklasse mitzuwirken. Wir sind überzeugt davon, dass Millionen geschichtlich stärker sein werden als eine Handvoll Millionäre. Wir treten für den Sturz der bestehenden Ordnung, für die Überwindung des Kapitalismus ein. Wir kämpfen für den Sozialismus und den Kommunismus, für eine Welt ohne Ausbeutung, Unterdrückung und Krieg.
Wenn die "einfachen Menschen" sich selbst organisieren, wenn sie ihre eigene Kraft erkennen, werden sie die Welt verändern. Dafür kämpfen wir. Wir lernen im Vorwärtsgehen. Geh mit uns!
Kontakt: Kommunistische Initiative (KI) , Rankgasse 2/5 1160 Wien
info@kommunisten.at
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Die Billigflug-Gesellschaft Ryanair hat angekündigt, dass sie eine halbe Million Euros ausgeben wird, um ein Ja in der Referendumskampagne über den Vertrag von Lissabon zu unterstützen. Die Volksabstimmung ist auf den 2. Oktober angesetzt.
Bundestag und Bundesrat müssen das Begleitgesetz noch vor der Wahl nachbessern
Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat den EU-Reformvertrag von Lissabon unter Auflagen gebilligt. Zugleich stoppte das Gericht aber die Unterzeichnung des Vertrages. Die Karlsruher Richter entschieden am Dienstag, daß das deutsche Zustimmungsgesetz zum Lissabon-Vertrag zwar mit dem Grundgesetz vereinbar sei. Das Begleitgesetz sei jedoch verfassungswidrig, weil Bundestag und Bundesrat keine ausreichenden Beteiligungsrechte eingeräumt würden.
An ihrem ausserordentlichen Kongress vom 6. Juni 2009 wird die Partei der Arbeit (PdA Schweiz) ihre Haltung zur kapitalistischen Integration Europas festlegen, nachdem sich der Parteitag 2009 für eine Berichtigung des seit 1991 gültigen Kurses ausgesprochen hat. Dem Sonderparteitag werden verschiedene Anträge betreffend die Frage der Mitgliedschaft der PdA in der supranationalen Partei der (selbsternannten) Europäischen Linken vorliegen. Diese Partei ist zu 100% auf die EU eingeschworen und von der EU konditioniert und hängt an deren Futterkrippen. Sie ist nicht nur objektiv ein Agent der EU, sondern auch in ihrem eigenen Selbstverständnis, wie das folgende Zitat des Vorsitzenden der European Left belegt:
«Die Europäische Union, die europäische Integration sind Dinge, die die Linke verteidigt. In der Europäischen Linkspartei wird das immer wieder betont.» (Lothar Bisky, 2009)
um Parteiübertritt der ehemaligen stellvertretenden Vorsitzenden der PDS zur SPD:
Sylvia-Yvonne Kaufmann und PdL-Parteichef Lothar Bisky beim Europa-Parteitag der PdL in Essen 2009
Als Vorstandsmitglied der PDS war sie unter anderem zuständig dafür, dass der manchmal etwas links aufmuckende Landesverband NRW stramm auf Linie blieb. Auf dem Bundestagswahl-Landesparteitag 1998 war intern vom linken Flügel vorgesehen, das DKP-Mitglied Erwin Ebeling auf einen guten Listenplatz zu setzen. Das aber hatte der Bundesparteitag vorher ausdrücklich verboten. Wir nominierten Gen. Ebeling dennoch. Sylvia-Yvonne Kaufmann schimpfte und drohte mit der Schiedskommission. Der Vorstand werde die Gelder sperren und die Kandidatur verbieten. Wir argumentierten, dass wir das gelassen sähen, denn ohne die Stimmen aus NRW käme die PDS mit Sicherheit nicht über die 5%-Hürde.
Brüssel will das Nein der irischen Bevölkerung zum sogenannten EU-Reformvertrag von Lissabon in ein Ja verwandelt sehen. Auch um den Preis der Delegitimierung der Demokratie. Die Regierung in Dublin hat sich gegen das eigene Volk positioniert und plant ein zweites Referendum, welches das gewünschte Ergebnis erbringen soll. In einem Entwurf zum EU-Gipfel in Brüssel heißt es: »Die irische Regierung verpflichtet sich, bis Ende der Amtszeit der jetzigen Kommission die Ratifizierung des Lissabon-Vertrages anzustreben.« Drastischer kann der Sachverhalt einer Regierung, die gegen das Volk regiert, kaum noch zum Ausdruck gebracht werden.
Das irische Nein bei der Volksabstimmung über den Vertrag von Lissabon hat den Ratifizierungsprozeß im gesamten EU-Bereich ins Stocken gebracht. Das jüngste Beispiel für die wachsende »Europa-Skepsis« lieferte wenig überraschend der polnische Präsident Lech Kaczynski. Er betrachte den Vertrag nach dem Referendum in Irland als »gegenstandslos«, begründete er seine Weigerung, die vom polnischen Parlament vorgenommene Ratifizierung zu bestätigen.
Otto Bruckner: Apportierende Apparatschiks
Erklärung des Weltbundes der demokratischen Jugend.
Letzten Dienstag, am 1. Juni 2008, machte die irische Bevölkerung wieder
einmal Geschichte. Mit der Ablehnung des Reformvertrag der Europäischen
Union in dem Referendum, das am genannten Tag abgehalten wurde, zeigten
die Jugend und die Menschen in Irland ihren Willen, ein Land des Friedens,
der Souveränität und der sozialen Rechte aufzubauen.
Der Vorsitzende des Deutschen Freidenkerverbandes, Klaus Hartmann, erklärte zum Ergebnis des irischen Referendums zum Lissabon-Vertrag:
Hello Mary Lou oder: Danke, Irland! Man konnte die Uhr danach stellen, und pünktlich brach es aus: Das Klagen und Wehgeschrei über die Iren, dank deren Votum der ominöse »Vertrag von Lissabon« Makulatur wurde. »Europa ist in der Krise«, barmt Der Spiegel, und will glauben machen, daß die EU Europa sei. Dabei geht es Europa nach dem irischen Votum wieder entschieden besser, nur das Bündnis der EU-Imperialisten hat Grund, Trauer zu tragen. (...)
Aussage von Kouchner zeigt wahres Gesicht der EU-Elite
Der Vizepräsident von Republican Sinn Féin, Des Dalton, erklärte, die Drohung des französischen Außenministers Bernard Kouchner an das irische Volk offenbare das wahre Gesicht der herrschenden EU-Bürokratie. Kouchner erklärte, bei einem „Nein“ im Referendum am 12. Juni werden die Iren selbst die „Opfer“ werden.
Vor drei Jahren war die EU-Verfassung am Nein der Franzosen und Niederländer gescheitert Nun steuert die EU-Oligarchie und -bürokratie auf ein neuerliches Abstimmungsdebakel zu. Einer am Freitag veröffentlichten Umfrage zufolge droht die Volksabstimmung über den EU-Reformvertrag in Irland am Donnerstag zu scheitern. Mit 35 zu 30 Prozent sind die Vertragsgegner erstmals in Führung gegangen, berichtete die "Irish Times". Sie legten innerhalb von drei Wochen um 17 Prozentpunkte zu, während gleichzeitig das Lager der Vertragsbefürworter um fünf Prozentpunkte schrumpfte. 39 Prozent der Arbeiter wollen gegen das Abkommen stimmen. Auch die Anhänger der sozialdemokratischen Labour-Partei sind zu 47 Prozent gegen den Vertrag. Lediglich unter den Bessersituierten überwiegt die Zustimmung.
Es ist hohe Zeit, dass die Kommunisten ihre Anschauungsweise, ihre Zwecke, ihre Tendenzen vor der ganzen Welt offen darlegen und dem Märchen vom Gespenst des Kommunismus ein Manifest der Partei selbst entgegenstellen. Die Kommunisten arbeiten endlich überall an der Verbindung und Verständigung der demokratischen Parteien aller Länder. Die Kommunisten verschmähen es, ihre Ansichten und Absichten zu verheimlichen.
Sie erklären es offen, dass ihre Zwecke nur erreicht werden können durch den gewaltsamen Umsturz aller bisherigen Gesellschaftsordnung. Mögen die herrschenden Klassen vor einer kommunistischen Revolution zittern. Die Proletarier haben nichts in ihr zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen.
Proletarier aller Länder, vereinigt euch!