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 08.09.2010, 05:08

Zionismus brutal

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Blutbad im Mittelmeer


Von Werner Pirker
Das von den israelischen Streitkräften angerichtete Massaker auf einem Schiff des internationalen Gaza-Hilfskonvois wird von der veröffentlichten Meinung als ein für Israel peinliches PR-Desaster beklagt. Doch auch an Versuchen zur Rechtfertigung des brutalen Angriffs auf Friedensaktivisten, unter denen sich Holocaust-Überlebende befanden, mangelt es nicht. So wird behauptet, daß die in internationalen Gewässern erfolgte Militäraktion gegen das türkische Hauptschiff der Gaza-Solidaritätsflotte rechtens gewesen sei, da sie sich gegen Blockadebrecher gerichtet habe.


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Ingo Niebel: Rubalcabas Schlappe

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Spanien: Behörden lassen »ETA-Verdächtige« frei


Spaniens Innenminister Alfredo Pérez Rubalcaba (PSOE) war sich vergangene Woche nicht nur »super«, sonder sogar »hyper« sicher, daß seiner Zivilgarde ein »schwerer Schlag« gegen ein angeblich von der ETA geleitetes Anwaltskollektiv gelungen sei. Am Montag ließen spanische wie französische Strafverfolgungsbehörden jedoch sechs der elf Verhafteten (zum Teil gegen Auflagen) frei. Unter ihnen befindet sich auch David Pla, den Rubalcaba letzte Woche noch als den »Chef« jener Struktur und »einen der starken Männer der ETA« bezeichnet hatte. Drei Anwälte, eine ihrer Mitarbeiterinnen und die Verantwortliche der Gefangenenhilfsorganisation Etxerat, Saioa Agirre, hatte die Audiencia Nacional, das spanische Sondergericht für Terror- und Drogendelikte, unter dem Vorwurf, sie hätten mit der Untergrundorganisation Euskadi Ta Askatasuna (ETA, Baskenland und Freiheit) zusammengearbeitet, vorläufig in Untersuchungshaft genommen.


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Werner Pirker: Obamas Grenzen

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Beleidigte USA, zornige Palästinenser

Dem amerikanischen Unmut über die von der israelischen Regierung just während des Besuches von US-Vizepräsident Biden getroffene Entscheidung zur Fortsetzung des Siedlungsbaus in Ostjerusalem folgte der palästinensische Zorn. Netanjahu und die Seinen scheint beides nicht sonderlich zu beeindrucken. Den Ärger, den sie in Washington vor allem ob des gezielt »ungeschickten« Timings auslösten, brauchen sie tatsächlich nicht sonderlich zu fürchten - US-Außenministerin Clinton preist bereits wieder die »unverwüstliche Verbundenheit« zwischen beiden Ländern. Auch den Zorn der Palästinenser meint man inzwischen gut genug zu kennen, um von ihm noch überrascht werden zu können.


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Weltfestspiele 2010 in Südafrika

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Lateinamerika mit starker Präsenz auf traditionellem Jugend- und Studentenfestival

Nach Venezuela im Jahr 2005 werden die kommenden Weltfestspiele der Jugend und Studenten im Dezember dieses Jahres in Südafrika stattfinden. Das gab der Generalsekretär des Weltbundes der Demokratischen Jugend (WBDJ), Jesús Mora, am Dienstag in Luanda bekannt. Auf einer Pressekonferenz begründete Mora die Entscheidung mit dem "Kampf des südafrikanischen Volkes gegen die Apartheid und andere Formen der sozialen Diskriminierung".


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Frieden durch Verhandlungen

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Botschaft des inhaftierten Batasuna-Spechers Otegi an Sinn-Féin-Kongreß in Dublin
Von Ingo Niebel [Junge Welt]
Ingo Niebel ist auch Autor des Buches "Das Baskenland", das im Wiener promedia-Verlag erschienen ist

Die irische Sinn Féin unterstützt weiterhin die Friedensinitiative der verbotenen baskischen Linkspartei Batasuna (Einheit). Am letzten Tag ihrer Bundesversammlung, der Ard Fheis, in Dublin wurde am Samstag ein Brief des inhaftierten Batasuna-Sprechers Arnaldo Otegi verlesen. Darin setzt sich der Politiker erneut für eine Verhandlungslösung des politischen Konflikts zwischen dem Baskenland, Madrid und Paris ein.


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Rainer Rupp: Falsche Flagge?

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Die offiziellen Darstellungen zum mißglückten Attentat in US-Flugzeug sind voller Widersprüche und Ungereimtheiten

Bei dem angeblichen Terroranschlag des nigerianischen Unterhosenbombers Umar Farouk Abdulmutallab auf dem Northwest-Flug 253 von Amsterdam nach Detroit am 25. Dezember 2009 hatten nicht wenige Beobachter ein Déjà vu: Alles schon mal erlebt. Tatsächlich spricht vieles für eine Operation unter falscher Flagge. Die Geschichte der US-Militärinterventionen rund um die Welt ist nachweislich von Verschwörungen geprägt.


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No War, Mr. Peace!

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Heute wird, anläßlich der am 10. Dezember 1948 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedeten »Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte « weltweit der Tag der Menschenrechte begangen.


Gerade an diesem Tag wird in Oslo der ihm am 9. Oktober 2009 zuerkannte Friedensnobelpreis an den US-Präsidenten überreicht. In der Begründung des Nobel-Komitees heißt es u. a.: »Barack Obama erhält den Friedensnobelpreis für seinen außergewöhnlichen Einsatz zur Stärkung der internationalen Diplomatie und der Zusammenarbeit zwischen den Völkern (...) Demokratie und Menschenrechte sollen gestärkt werden (...) Seine Diplomatie fußt auf der Vorstellung, daß diejenigen, die die Welt führen sollen, dies auf der Grundlage von Werten (...) tun müssen, die von der Mehrheit der Weltbevölkerung geteilt werden.« Es dürfte in der Geschichte des Friedensnobelpreises einzigartig sein, daß der Geehrte zeitgleich 30 000 neue Soldaten in einen Kolonialkrieg beordert. Aus der Elegie »Lycidas« des englischen Dichters John Milton (9. Dezember 1608 - 8. November 1674) rufen wir Ihnen aber auch zu: »Look Homeward, Mr. President!« (Im Original: »Look homeward Angel now, and melt with ruth - Schau jetzt heimwärts, Engel, und laß dich von Mitleid erweichen.«)


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Neue Herausforderung

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Evo Morales in Bolivien wiedergewählt


Evo Morales darf sich freuen. Seine Wiederwahl und der erdrutschartige Sieg seiner Bewegung zum Sozialismus (MAS) bei der Abstimmung am Sonntag öffnen dem unter seiner Regierung begonnenen Veränderungsprozeß die notwendige mittelfristige Perspektive, um nachhaltige Ergebnisse zu zeitigen. Es ist auch ein Erfolg für das antiimperialistische Staatenbündnis ALBA, denn ein Großteil der Erfolge, die Bolivien in den vergangenen Jahren erreicht hat, wäre ohne die Arbeit kubanischer Ärzte und Lehrer und ohne die materielle Solidarität Venezuelas kaum denkbar gewesen. Die Integration Lateinamerikas eröffnet somit auch den ärmsten Ländern des Kontinents neue Perspektiven.


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Aus dem Gefängnis verabschiedet sich Gerardo Hernández von seiner Mutter

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Carmen Nordelo Tejera, Mutter von Gerardo Hernández Nordelo starb am 2. November 2009 in Havanna und ihr Sohn konnte sich nicht von ihr verabschieden. Carmen hat es nicht geschafft ihren Sohn in Freiheit wieder zu sehen. Sie war stolz über die menschliche Größe und ungebrochene Standhaftigkeit von Gerardo und seinen Kameraden.


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Andauerndes Unrecht

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Kubanischer Antiterroraktivist Antonio Guerrero in Revisionsverfahren in den USA zu 22 Jahren Haft verurteilt

Washington. Nach elf Jahren Gefängnis und einigen Wendungen der US-amerikanischen Justiz wurde das Strafmaß des kubanischen Aktivisten Antonio Guerrero am Dienstag auf 21 Jahre und 10 Monate gesenkt. Nachdem er im Jahr 2001 nach einem verwirrenden Prozess zu einmal lebenslänglich plus zehn Jahren Gefängnis verurteilt worden war, hatten Guerrero und seine Anwälte von der erneuten Verhandlung eine deutliche Korrektur erwartet. Auch wenn das neue Urteil nicht ganz so absurd wie das ursprüngliche Ausmaß der Haftstrafe erscheint, so ist es gleichermaßen ungerecht.


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