Die Kommunistische Initiative (KI) wurde im Jänner 2005 gegründet. Wir sind ArbeiterInnen, Angestellte, öffentlich Bedienstete, SchülerInnen, StudentInnen, Arbeitslose, kleine Selbständige... - Menschen aus allen Bevölkerungsschichten. Unser Ziel ist es, am Aufbau einer neuen und starken marxistischen Partei der ArbeiterInnenklasse mitzuwirken. Wir sind überzeugt davon, dass Millionen geschichtlich stärker sein werden als eine Handvoll Millionäre. Wir treten für den Sturz der bestehenden Ordnung, für die Überwindung des Kapitalismus ein. Wir kämpfen für den Sozialismus und den Kommunismus, für eine Welt ohne Ausbeutung, Unterdrückung und Krieg.
Wenn die "einfachen Menschen" sich selbst organisieren, wenn sie ihre eigene Kraft erkennen, werden sie die Welt verändern. Dafür kämpfen wir. Wir lernen im Vorwärtsgehen. Geh mit uns!
Kontakt: Kommunistische Initiative (KI) , Rankgasse 2/5 1160 Wien
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Publikationen in den Printausgaben der Wochenzeitungen "Sowerschenno Sekretno", "Versia" und "Moj Rajon" zur Erklärung W.I.Iljuchins über die Fälschung der Katyner Dokumente
Ruslan Gorewoj
Übersetzung: Wolfgang Seidel [kommunisten-online.de]
Untersuchungsbericht bestätigt: Britische Armee ermordete 1972 irische Bürgerrechtler. Ein Gespräch mit Gerry Adams
Interview: Orsola Casagrande
Gerry Adams (61) ist seit 1983 Vorsitzender der irisch-republikanischen Partei Sinn Féin
Österreichische Grüne machen sich die Sache der Blaublütigen zu eigen. Über den Versuch, die Rückkehr eines Habsburgs in die Hofburg vorzubereiten.
Von Werner Pirker, Junge Welt
Noch gibt es für die am 25. April stattfindenden österreichischen Bundespräsidentenwahlen keinen Gegenkandidaten zum amtierenden Präsidenten Heinz Fischer. Für seinen neuerlichen Einzug in die Wiener Hofburg wird dem Sozialdemokraten ein Kräftemessen jedoch nicht erspart bleiben.
Wir wünschen dir, Genosse Keßler, für die kommenden Jahre alles Gute, das in diesem deutschen Staat, der nicht deiner ist, möglich sein kann.
Heinz Keßler wurde 1920 in Lauban (Schiesten) in einer Arbeiterfamilie geboren. Als er drei Jahre alt war, zog die Familie aus politischen Gründen nach Chemnitz. Seine Mutter und sein Vater waren politisch und gewerkschaftlich tätig. Sie waren Mitglieder der KPD, seine Mutter war Mitglied der Stadtverordneten-Versammlung. Der Vater wurde 1934 verhaftet, ins Gefängnis eingeliefert und danach ins KZ Sachsenburg gesperrt. Später wurde er in das Strafbataillon 999 gepresst, aus dem er 1945 floh. 1940 wurde Heinz Keßler, der seine Lehre als Werkzeugmaschinenschlosser 1938 beendet hatte, zur Hitlerwehrmacht eingezogen. Am 15 Juli 1941 lief er, seiner antifaschistischen Überzeugung folgend, zur Roten Armee über Auf ihrer Seite kämpfte er fortan gegen die Faschisten Die Mutter wurde verhaftet, ins KZ Ravensbrück verschleppt und dort erst von der Roten Armee befreit. Im Juli 1943 war Heinz Keßler Gründungsmitglied des Nationalkomitee Freies Deutschland (NKFD).
Foto: Heinz Keßler mit Otto Bruckner und Lisl Rizy auf dem Symposium der Kommunistischen Initiative [KI] "20 Jahr nach 1989" in Wien
Chile: 36 Jahre nach seiner Ermordung wird der Sänger würdig zu Grabe getragen. Bündnis gegen rechts gefordert
Victor Jara soll 36 Jahre nach seinem Tod endlich ein würdiges Begräbnis bekommen. Der chilenische Volkssänger war kurz nach dem Putsch gegen den demokratisch gewählten Präsidenten Salvador Allende im Stadion von Santiago de Chile, das heute seinen Namen trägt, brutal ermordet worden. Seine Witwe Joan Jara durfte ihn damals nur in aller Stille und in Begleitung von zwei Personen bestatten.
Als ein Ergebnis der Diskussionen des letztjährigen "Gedenkjahres" liegt nun nun der Band "Österreich 1938 - Hintergründe, Vorgeschichte und Folgen" von Tibor Zenker vor. Der Autor stellt sein neuestes Werk vor, Willi Weinert spricht einleitende Worte zum Thema.
Im russischen Außenministerium und in der Staatsduma hat man hart auf die Anfang Juli von der OSZE verabschiedete Resolution reagiert. Darin wurde vorgeschlagen, einen internationalen Gedenktag einzuführen und ihn am 23. August zu begehen, dem Jahrestag der Unterzeichnung des Ribbentrop-Molotow-Pakts, der am 23. August 1939 unterzeichnet wurde.
Gerade dieser Akt, so meint man, sei vor 70 Jahren der Vorbote der großen Tragödie - des Zweiten Weltkrieges - geworden.
Seine Entrüstung über die Tatsache, das in Nürnberg verurteilte nazistische Regime und die sowjetische Führung auf eine Ebene zu stellen, äußerte der Vorsitzende des Staatsduma-Ausschusses für internationale Angelegenheiten Konstantin Kossatschjow. Er sagte, die Resolution, die an allem der UdSSR die Schuld gebe, erlaube es den Europäern, die an der Seite der Faschisten gekämpft hatten, ungeschoren zu bleiben.
Linke aus zahlreichen europäischen Ländern protestieren gegen die Gleichstellung von Kommunismus und Faschismus und das Bestreben auf EU-Ebene, den 23. August - Jahrestag des Ribbentrop- Molotow-Pakts - als »Gedenktag für die Opfer totalitärer Regime« zu etablieren. Die Kommunistische Partei Griechenlands KKE veröffentlichte am Wochenende einen entsprechenden Appell.
Auch der international bekannte Komponist Mikis Theodorakis empörte sich gegen die »bestialische Verdrehung der jüngsten Geschichte«. Unweit von Berlin protestierten am Sonntag Hunderte gegen die Entsorgung kommunistischer Widerstandsgeschichte.
Goldenes Verdienstzeichen der Republik Österreich an Rudolf Haunschmid verliehen
Widerstandskämpfer Rudolf Haunschmid, geb. 1922 in Linz, wurde von
Bundespräsident Dr. Heinz Fischer mit dem Goldenen Verdienstzeichen der
Republik Österreich ausgezeichnet. Am 19.8.2009 überreichte LH. Dr. Josef
Pühringer die hohe Bundesauszeichnung an den Stv. Landesobmann des
KZ-Verband/VdA OÖ. Haunschmid bildete mit anderen eine illegale
Widerstandszelle in den Stickstoffwerken und wurde von den Nazis zu einem
Jahr Kerker verurteilt, anschliessend ins berüchtigte Strafbataillon 999
eingezogen. Im April 1943 begab sich seine Einheit in Afrika in
französische Kriegsgefangenschaft. Ab November 1943 war in der
französischen Armee erneut im Kampf gegen das Hitlerregime aktiv. Nach der
Befreiung war er u.a. bis zu seiner Pensionierung als Vertrauensmann der
ÖBB im heutigen TS-Werk gewerkschaftlich aktiv. Seit 1947 Mitglied des
KZ-Verbands, übte er zahlreiche Funktionen aus und setzte sich mit aller
Kraft für die Interessen der WiderstandskämpferInnen und Opfer des
Faschismus und deren Hinterbliebene ein. Als Zeitzeuge trat Haunschmid
unermüdlich als Mahner gegen Faschismus und Krieg auf. Der KZ-Verband/VdA
OÖ gratulierte seinem langjährigen Funktionär recht herzlich.
Widerstand, der sich gelohnt hatGoldenes Verdienstzeichen der Republik Österreich an Rudolf Haunschmid verliehenSt. Georgen - Gusen - Mauthausen
Wohl kaum ein verdienterer Österreicher ist mit dem Goldenen Verdienstzeichen ausgezeichnet worden. Die Kommunistische Initiative [KI] gratuliert dem Gen. Rudi Haunschmid herzlichst !
Von Otto Bruckner [Vorabdruck aus NVS - Neue Volksstimme, September 2009]
Über die Bedeutung der KPD und ihres großartigen Vorsitzenden Ernst Thälmann
Vor 65 Jahren, in der Nacht zum 18. August 1944 wurde der Hafenarbeiter, Abgeordnete, langjährige KPD-Vorsitzende und Revolutionär Ernst Thälmann im Konzentrationslager Buchenwald ermordet. Thälmann und seine KPD waren der kraftvollste und mächtigste Widerpart zum aufsteigenden Faschismus in Deutschland. Die KPD der 1920-er und 1930-er Jahre war die stärkste kommunistische Arbeiterpartei Westeuropas, und gerade deshalb ist es von Bedeutung, die Erinnerung an diese Partei und an die einzigartige Persönlichkeit ihres Vorsitzenden im Erbe der revolutionären kommunistischen Bewegung lebendig zu halten.
Es ist hohe Zeit, dass die Kommunisten ihre Anschauungsweise, ihre Zwecke, ihre Tendenzen vor der ganzen Welt offen darlegen und dem Märchen vom Gespenst des Kommunismus ein Manifest der Partei selbst entgegenstellen. Die Kommunisten arbeiten endlich überall an der Verbindung und Verständigung der demokratischen Parteien aller Länder. Die Kommunisten verschmähen es, ihre Ansichten und Absichten zu verheimlichen.
Sie erklären es offen, dass ihre Zwecke nur erreicht werden können durch den gewaltsamen Umsturz aller bisherigen Gesellschaftsordnung. Mögen die herrschenden Klassen vor einer kommunistischen Revolution zittern. Die Proletarier haben nichts in ihr zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen.
Proletarier aller Länder, vereinigt euch!