Die Kommunistische Initiative (KI) wurde im Jänner 2005 gegründet. Wir sind ArbeiterInnen, Angestellte, öffentlich Bedienstete, SchülerInnen, StudentInnen, Arbeitslose, kleine Selbständige... - Menschen aus allen Bevölkerungsschichten. Unser Ziel ist es, am Aufbau einer neuen und starken marxistischen Partei der ArbeiterInnenklasse mitzuwirken. Wir sind überzeugt davon, dass Millionen geschichtlich stärker sein werden als eine Handvoll Millionäre. Wir treten für den Sturz der bestehenden Ordnung, für die Überwindung des Kapitalismus ein. Wir kämpfen für den Sozialismus und den Kommunismus, für eine Welt ohne Ausbeutung, Unterdrückung und Krieg.
Wenn die "einfachen Menschen" sich selbst organisieren, wenn sie ihre eigene Kraft erkennen, werden sie die Welt verändern. Dafür kämpfen wir. Wir lernen im Vorwärtsgehen. Geh mit uns!
Kontakt: Kommunistische Initiative (KI) , Rankgasse 2/5 1160 Wien
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Mit einem Besuch in Artemisa hat der frühere kubanische Präsident Fidel Castro am Samstag des Sturms auf die Moncada-Kaserne von Santiago de Cuba am 26. Juli 1953 gedacht.
In der zur Provinz Havanna gehörenden Ortschaft befindet sich ein Mausoleum für die aus dieser Region stammenden Revolutionäre, die bei dem Angriff getötet worden waren. Begleitet wurde Castro, der eine olivgrüne Uniformjacke trug, unter anderem von den Revolutionsveteranen Ramiro Valdés und Guillermo García. Als sich in der Ortschaft die Anwesenheit Fidels herumsprach, versammelten sich zahlreiche Einwohner spontan am Mausoleum, um den Comandante en Jefe zu begrüßen.
Luis Corvalán ist tot. Im Alter von 93 Jahren ist der frühere Generalsekretär der chilenischen Kommunistischen Partei am Mittwoch in seinem Haus in Santiago de Chile gestorben.
Der Parlamentsabgeordnete Hugo Gutiérrez würdigte den Verstorbenen: »Dies ist nicht nur für die Kommunistische Partei ein Verlust, sondern auch für unser ganzes Heimatland. Er war ein konsequenter Demokrat, der dafür gekämpft hat, daß dieses Land allen gehört, und der sich sehr darüber gefreut hat, daß die Ausgrenzung der Kommunistischen Partei im chilenischen Parlament durchbrochen werden konnte«, sagte Gutiérrez. Trotz des noch aus der Zeit der Diktatur stammenden Wahlgesetzes war es den Kommunisten im vergangenen Dezember gelungen, wieder in das chilenische Parlament einzuziehen. »Der Tod von 'Don Lucho' traf uns alle überraschend. Er war eine große Persönlichkeit unserer Partei, denn er war eine moralische Autorität. Die Kommunistische Partei und das Land werden ihm die gebührende Ehre erweisen.« Das Datum der Beisetzung soll in den nächsten Tagen bekanntgegeben werden.
Die kommunistische Partei der Arbeit (Parti du Travail PTB/PVDA) konnte ihren Stimmenanteil fast verdoppeln. Sie errang landesweit 101.088 Stimmen (1,55 Prozent, 2007: 0,84 %) bei der Parlamentswahl und 105.065 Stimmen (1,62 Prozent, 2007: 0,82 %) bei der Wahl zum Senat.
Angesichts der angekündigten Umsetzung per 8. Juni 2010 eines Gesetzes in Polen, das die Verwendung von "kommunistischen Symbolen" verbietet, übergab das Sekretariat des Zentralkomitees der PCP am 7. Juni der Botschaft der Republik Polen in Lissabon eine schriftliche Äusserung ihrer Beunruhigung über die «Nachrichten über die Verstärkung der antikommunistischen Kampagne in Polen durch die angekündigte Umsetzung von Massnahmen, welche die elementaren Rechte der Freiheit und Meinungsäusserung schwer beschränken, namentlich des Gesetzes, welches das Verbot und die Bestrafung des Gebrauchs von kommunistischen Symbolen bezweckt - einschliesslich deren Gleichstellung mit der Nazi-Symbolik und -propaganda - und am 8. Juni in Kraft treten soll.»
Zehntausende fordern bei Demonstration in Athen eine neue Politik von unten
Von Heike Schrader, Athen
Mehrere zehntausend Menschen sind am Samstag in Athen einem Aufruf der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE) gefolgt. Mit Plakaten wie »Es gibt eine Lösung - komm mit uns« demonstrierten sie nicht nur gegen die härtesten jemals gegen sie verhängten »Sparmaßnahmen«, sondern auch für einen vollkommen anderen Weg aus der Krise. KKE-Generalsekretärin Aleka Papariga betonte in ihrer Ansprache, die Lösung sei eine neue Politik, die »von unten« vorzubereiten sei. Als deren Merkmale benannte sie die Vergesellschaftung der Industrie- und großen Agrarproduktion sowie des Großhandels. Kleine Handels- und Agrarunternehmen müßten genossenschaftlich organisiert, die Wirtschaft durch zentrale Pläne gesteuert, jegliche Privatisierung von Gesundheits- und Sozialfürsorge, Bildung, Kultur und Sport müßte beseitigt werden.
Wir bringen hier eine Erklärung der "abertzalen baskischen Linken" vom Februar 2010, die Ergebnis eines intensiven Diskussionsprozesses ist und unseres Wissens im deutschsprachigen Raum noch nicht veröffentlicht wurde.
Die abertzale Linke1 hat die aktuelle Situation und den baskischen politischen Prozess analysiert und diskutiert.
Sie tat dies nicht in kleinen Zirkeln an geheimen Orten, sondern führte im Gegenteil die Debatte im Großen
mit allen ihren Mitgliedern und ihrer sozialen Basis. Es war eine demokratische Übung, eine wirksame
demokratische Übung, die uns erlauben wird, unsere politische Strategie zu definieren.
Hier eine Kundgebung der PCP in LissabonSolidarität mit tschechischen Kommunisten in MadridDemokratische Parteien und Organisationen in aller Welt erheben in diesen Tagen ihre Stimme gegen die Versuche einer Gruppe reaktionärer Senatoren in Prag, die Kommunistische Partei Böhmens und Mährens (KSCM) aus dem öffentlichen Leben des Landes zu verdrängen. Ein Senatsausschuß des tschechischen Parlaments hat das Oberste Gericht aufgefordert, die Tätigkeit der tschechischen Kommunisten dahingehend zu überprüfen, ob sie mit der Verfassung der Tschechischen Republik vereinbar sei. Angestrebt wird ein Verbotsprozeß, in dessen Ergebnis die Partei in die Illegalität getrieben werden soll.
Basiskomitee schlug Ana Olivera für den Posten in Uruguays Hauptstadt vor
Ana Olivera (rechts)
Die Linkspartei Frente Amplio (Breite Front) stellt erstmals eine Frau für die Bürgermeisterwahlen in der Hauptstadt Uruguays, Montevideo, auf. Ana Olivera von der Kommunistischen Partei Uruguays setzte sich am Freitag gegen ihre männlichen Mitbewerber Daniel Martínez (Sozialistische Partei) und Carlos Varela (Asamblea Uruguay) durch. Auf der Delegiertenkonferenz setzte sie sich im dritten Wahldurchgang mit 92 von 111 Stimmen durch. Mitbewerber Varela hatte seine Kandidatur zuvor zurückgezogen.
Trauer um Jyoti Basu, einen der profiliertesten Linken Indiens
Von Hilmar König, Neu-Delhi (JW)
So lange wie er blieb kein indischer Politiker je auf seinem Posten. 23 Jahre ununterbrochen Chefminister des indischen Bundesstaates Westbengalen - Jyoti Basu, »Urgestein« der kommunistischen Bewegung in Indien. 95jährig verstarb der profilierte Linke am Sonntag in Kolkata, der westbengalischen Metropole. Der seit langem kränkelnde Politiker befand sich seit Jahresbeginn wegen einer Lungenentzündung im Krankenhaus. Basu gehörte über Jahrzehnte dem Politbüro der KP Indiens (Marxistisch) an und war im Jahre 1996 von der damaligen regierenden Koalition »Vereinte Front« sogar zum Premier Indiens vorgeschlagen worden. Doch seine Partei lehnte das ab. Jyoti Basu bezeichnete diese Entscheidung später als »historischen Fauxpas«, weil damit eine vielleicht einmalige Chance vertan war, für eine linke Partei auf nationaler Ebene eine maßgebliche Rolle zu spielen.
von Jerónimo Carrera, Vorsitzender der KP Venezuelas
übersetzt von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel für kommunisten-online.de
Tribuna Popular, 8. Januar 2010.- Schon aus den Zeiten lange vor der großen französischen Revolution von 1789 ist eines der Hauptziele aller revolutionären Bewegungen in den verschiedensten Teilen der Welt die Errichtung eines Gesellschaftssystems gewesen, welches die Gleichheit zwischen allen Menschen gewährleisten soll.
Es ist hohe Zeit, dass die Kommunisten ihre Anschauungsweise, ihre Zwecke, ihre Tendenzen vor der ganzen Welt offen darlegen und dem Märchen vom Gespenst des Kommunismus ein Manifest der Partei selbst entgegenstellen. Die Kommunisten arbeiten endlich überall an der Verbindung und Verständigung der demokratischen Parteien aller Länder. Die Kommunisten verschmähen es, ihre Ansichten und Absichten zu verheimlichen.
Sie erklären es offen, dass ihre Zwecke nur erreicht werden können durch den gewaltsamen Umsturz aller bisherigen Gesellschaftsordnung. Mögen die herrschenden Klassen vor einer kommunistischen Revolution zittern. Die Proletarier haben nichts in ihr zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen.
Proletarier aller Länder, vereinigt euch!