Die Kommunistische Initiative (KI) wurde im Jänner 2005 gegründet. Wir sind ArbeiterInnen, Angestellte, öffentlich Bedienstete, SchülerInnen, StudentInnen, Arbeitslose, kleine Selbständige... - Menschen aus allen Bevölkerungsschichten. Unser Ziel ist es, am Aufbau einer neuen und starken marxistischen Partei der ArbeiterInnenklasse mitzuwirken. Wir sind überzeugt davon, dass Millionen geschichtlich stärker sein werden als eine Handvoll Millionäre. Wir treten für den Sturz der bestehenden Ordnung, für die Überwindung des Kapitalismus ein. Wir kämpfen für den Sozialismus und den Kommunismus, für eine Welt ohne Ausbeutung, Unterdrückung und Krieg.
Wenn die "einfachen Menschen" sich selbst organisieren, wenn sie ihre eigene Kraft erkennen, werden sie die Welt verändern. Dafür kämpfen wir. Wir lernen im Vorwärtsgehen. Geh mit uns!
Kontakt: Kommunistische Initiative (KI) , Rankgasse 2/5 1160 Wien
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Soeben ist die» nVs« - Neue Volksstimme 1/2010 erschienen.
Es ist eine Schwerpunktnummer aus Anlass des Ablebens von Alfred Hrdlicka, der am 27. Februar 2010 seinen 82. Geburtstag gefeiert hätte.
Auf 32 Seiten finden sich Artikel über aber in erster Linie von Alfred Hrdlicka, worin seine politische Haltung an der Seite der Ausgebeuteten und Unterdrückten, sowie seine Kunstauffassung zum Ausdruck kommt.
20 Jahre nach der Niederlage des Sozialismus in der UdSSR und in Europa sowie nach der bürgerlichen Konterrevolution und der kapitalistischen Restauration in diesen Regionen will die Herbst-Session der Marxistischen Abendschule der Kommunistischen Initiative ab 18. September 2009 Ursachenforschung betreiben. Eine Analyse dieses Scheiterns des großen europäischen Sozialismusanlaufs 1917-1989 verlangt eine genauere Betrachtung der Verfasstheit der untergegangenen Gesellschaften, Staaten und Wirtschaftsordnungen, auf dass Konsequenzen gezogen werden können. Auf dieser Basis soll es möglich sein, Perspektiven der kommunistischen und sozialistischen Weltbewegung einzuschätzen.
An vier Abenden im September und Oktober 2009 beschäftigt sich die MASCH daher mit Fragen und Problemen des politischen Systems, der Ökonomie und der Ideologie/Theoriebildung in den sozialistischen Staaten (insbesondere in der UdSSR und DDR) sowie mit der Entwicklung und dem Zustand der kommunistischen Bewegung seit 1989/90.
Wer läßt sich noch von Wohlfahrts- oder Börsenkapitalismus austricksen? Zum Abschluß der historisch-kritischen Edition des »Kapital« innerhalb der MEGA
Marx, so lesen wir gegenwärtig allenthalben, habe doch recht gehabt. Insbesondere seine bis jetzt immer noch spärlichen Anhänger freuen sich. Doch die Rehabilitation ist eher ein kulturelles Phänomen ohne operative Bedeutung. So erklärt sich, daß Keynes jetzt ebenso hoch gehandelt wird wie Marx, obwohl beide letztlich nicht vereinbar sind - es sei denn, man räume ein, Marx habe die Welt zutreffend interpretiert, es komme aber darauf an, sie mit Keynes zu verändern. Insofern wäre die gegenwärtige Renaissance der beiden ein weiteres Produkt der Postmoderne, in der anything goes.
Die gegenwärtige Bedeutung von Marx, 150 Jahre nach den »Grundrissen«. Marcello Musto führte ein Gespräch mit Eric Hobsbawm
16.09.2008 in der Wall Street. Hobsbawm: »Die derzeitige Finanzkrise bedeutet ein dramatisches Versagen der Theologie des unkontrollierten freien Marktes«
Foto: AP
Eric Hobsbawm (geb. 1917) gilt als einer der größten lebenden Historiker. Zu seinen zahlreichen Arbeiten zählen die Trilogie über »das lange 19. Jahrhundert«: »Europäische Revolutionen. 1789–1848« (dt. 1962), »Die Blütezeit des Kapitals. Eine Kulturgeschichte der Jahre 1848–1874 (dt. 1975), »Das imperiale Zeitalter. 1875–1914« (dt. 1989) sowie »Das Zeitalter der Extreme. Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts« (dt. 1995)
Die Linke sollte die Idee der Nation nicht preisgeben
Es gibt ein Hobby, das bei den Intellektuellen oft großen Anklang findet: Man könnte es das Spiel der Analogien (und der Assonanzen) nennen. Eine breite Debatte hat vor drei Jahren ein Buch von Götz Aly ausgelöst, das mit Vergnügen die gewissermaßen linke Sprache hervorhob, die die Bonzen des »Dritten Reichs« benutzten: Sie forderten für Deutschland den »Sozialstaat« und sogar den »Sozialismus«. Angesichts dieser Analogie oder dieser Assonanz liefen diejenigen, die weiterhin diese Parolen ausgaben, Gefahr, wie Epigonen Hitlers auszusehen.
Vor 150 Jahren: In seinem Manuskript »Grundrisse der politischen Ökonomie« legt Karl Marx seine wissenschaftliche Methode dar
Wenn wir ein gegebnes Land politisch-ökonomisch betrachten, so beginnen wir mit seiner Bevölkerung, ihrer Verteilung in Klassen, Stadt, Land, See, den verschiednen Produktionszweigen, Aus- und Einfuhr, jährlicher Produktion und Konsumtion, Warenpreisen etc.Es scheint das richtige zu sein, mit dem Realen und Konkreten, der wirklichen Voraussetzung zu beginnen, also z.B. in der Ökonomie mit der Bevölkerung, die die Grundlage und das Subjekt des ganzen gesellschaftlichen Produktionsakts ist. Indes zeigt sich dies bei näherer Betrachtung als falsch. Die Bevölkerung ist eine Abstraktion, wenn ich z.B. die Klassen, aus denen sie besteht, weglasse. Diese Klassen sind wieder ein leeres Wort, wenn ich die Elemente nicht kenne, auf denen sie beruhn. Z.B. Lohnarbeit, Kapital etc.
Grußwort zur Festveranstaltung des RotFuchs-Fördervereins anläßlich des 190. Geburtstages von Karl Marx in Chemnitz am 3. Mai 2008
Die Möglichkeit wächst, als vernünftig handelndes Subjekt die Geschichte selbst in die Hand zu nehmen (Marx-Monument in Chemnitz/Karl-Marx-Stadt)
Foto: dpa
Ich hatte mich sehr darauf gefreut, mit Euch zusammen des 190. Geburtstags und 125. Todestags von Karl Marx zu gedenken; hier in dieser Stadt, die seinen Namen als Ehrennamen trug. Für mich wird sie auch in Zukunft immer Karl-Marx-Stadt bleiben, wie Leningrad Leningrad und Stalingrad Stalingrad. – Ein widriger Umstand, die kurz aufeinanderfolgenden zwei Operationen zweier gebrochener Wirbel, macht mich reiseunfähig und zwingt mich, nur vermittels der Medienfunktion moderner Technik bei Euch zu sein.1
Am 14. März 1883 starb Karl Marx.
Anlässlich seines 125. Todestages bringen wir einen Artikel, den W.I. Lenin im März 1913 zu seinem 30. Todestag geschrieben hat, und der ungebrochen aktuell das Werk und Wirken des Begründers unserer wissenschaftlichen Weltanschaung zusammenfasst.
W. I. Lenin: Karl Marx [1918]
04.02.2008, 19:24 Beitrag von: Red Angezeigt: 1281
Vor mehr als 140 Jahren erschien Band I des Marxschen „Kapitals“, Fundament des wissenschaftlichen Sozialismus
Mitte September 1867 hatte das Leipziger „Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel“ gemeldet, im Verlag von Otto Meißner zu Hamburg sei der I. Band von „Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie“ von Karl Marx mit Papierumschlag für 3 1/3 Taler zu haben. Marx wollte sein Werk eigentlich als Ganzes, also mit den Büchern I „Der Produktionsprozeß des Kapitals“, II „Der Zirkulationsprozeß des Kapitals“, III „Die Gestaltungen des Gesamtprozesses“ und IV „Die Geschichte der [Mehrwert-]Theorie“ veröffentlichen. Friedrich Engels drängte ihn, den fertigen Teil so bald wie möglich herauszubringen.
11.11.2007, 23:25 Beitrag von: Red Angezeigt: 1469
Rede von Otto Bruckner, Vorsitzender der KI, auf der Oktoberfeier der KI am 9. November 2007.
Die Zeit zwischen der bürgerlichen Revolution im Februar und der sozialistischen im Oktober 1917 in Russland ist einer jener bedeutenden Abschnitte in der Geschichte, aus denen Revolutionäre lernen können, ja sogar müssen, wollen sie dem Ziel einer Gesellschaftsveränderung näher kommen.
Es ist hohe Zeit, dass die Kommunisten ihre Anschauungsweise, ihre Zwecke, ihre Tendenzen vor der ganzen Welt offen darlegen und dem Märchen vom Gespenst des Kommunismus ein Manifest der Partei selbst entgegenstellen. Die Kommunisten arbeiten endlich überall an der Verbindung und Verständigung der demokratischen Parteien aller Länder. Die Kommunisten verschmähen es, ihre Ansichten und Absichten zu verheimlichen.
Sie erklären es offen, dass ihre Zwecke nur erreicht werden können durch den gewaltsamen Umsturz aller bisherigen Gesellschaftsordnung. Mögen die herrschenden Klassen vor einer kommunistischen Revolution zittern. Die Proletarier haben nichts in ihr zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen.
Proletarier aller Länder, vereinigt euch!