Die Kommunistische Initiative (KI) wurde im Jänner 2005 gegründet. Wir sind ArbeiterInnen, Angestellte, öffentlich Bedienstete, SchülerInnen, StudentInnen, Arbeitslose, kleine Selbständige... - Menschen aus allen Bevölkerungsschichten. Unser Ziel ist es, am Aufbau einer neuen und starken marxistischen Partei der ArbeiterInnenklasse mitzuwirken. Wir sind überzeugt davon, dass Millionen geschichtlich stärker sein werden als eine Handvoll Millionäre. Wir treten für den Sturz der bestehenden Ordnung, für die Überwindung des Kapitalismus ein. Wir kämpfen für den Sozialismus und den Kommunismus, für eine Welt ohne Ausbeutung, Unterdrückung und Krieg.
Wenn die "einfachen Menschen" sich selbst organisieren, wenn sie ihre eigene Kraft erkennen, werden sie die Welt verändern. Dafür kämpfen wir. Wir lernen im Vorwärtsgehen. Geh mit uns!
Kontakt: Kommunistische Initiative (KI) , Rankgasse 2/5 1160 Wien
info@kommunisten.at
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Die Regierung Ungarns will nicht noch mehr kürzen und streichen. Sie schloß am Montag weitere Maßnahmen aus, nachdem Internationaler Währungsfonds (IWF) und Europäische Union (EU) am Wochenende die Gespräche über finanzielle Hilfe für Ungarn aussetzten.
Der Streit löste an österreichischen und Budapester Börsen am Montag eine Verkaufswelle aus, der ungarische Forint verlor zunächst fast drei Prozent gegenüber dem Euro.
Eine aktuelle Analyse der Ausschüttungspolitik der ATX Unternehmen der Arbeiterkammer Wien zeigt: Die heimischen Paradeunternehmen werden ihren Aktionären im laufenden Jahr mindestens 1,8 Mrd. Euro ausschütten, obwohl die Gewinne im Krisenjahr 2009 um rund ein Drittel zurückgegangen sind und massiv Arbeitsplätze abgebaut wurden.
Mit Beteiligung der KI gingen am Freitag, den 4. Juni 2010, in Wien rund 12.000 Demonstranten gegen die jüngste blutig verlaufene israelische Militäraktion auf die Straße. Sie forderten ein Ende der Gaza-Blockade und ein freies Palästina.
Mit Waffengewalt ist die israelische Armee gegen die humanitäre Freiheits-Flotte (shiptogaza) vorgegangen, die sich mit sechs Schiffen und 10.000 Tonnen Hilfsgütern auf dem Weg in den palästinensischen Gazastreifen befand. Berichten eines israelischen Privatsenders zufolge wurden bei der Erstürmung mindestens eines Schiffes durch die Israelis zehn Teilnehmer der Karawane getötet und 30 verletzt. Der arabische Nachrichtensender Al-Jazeera spricht sogar von 16 Toten, während eine israelische NGO »nur« zwei Todesopfer bestätigt.
(Quelle: redglobe.com)
Unter großer - auch internationaler - Beteiligung fand am 9. Mai die diesjährige Befreiungsfeier auf dem Gelände des
ehemaligen faschistischen Konzentrationslagers Mauthausen in Oberösterreich statt.
Mehr als 10.000 BesucherInnen aus ganz Europa kamen am Sonntag in die KZ-Gedenkstätte, um der Befreiung
des Nazi-Konzentrationslagers durch die Alliierten vor 65 Jahren zu gedenken.
Die kommunistischen Organisationen KJÖ, KSV und KI stellten einen gut sichtbaren roten Fahnenblock
unter großer Beteiligung vor allem junger GenossInnen.
Redebeitrag der Kommunistischen Initiative vor der Gedenktafel der 42 am 28. April 1945 ermordeten Widerstandskämpfer an der Klagemauer im ehemaligen KZ Mauthausen, 9. Mai 2010
Während in Wien schon die am 27. April 1945 gebildete provisorische österreichische Staatsregierung im Amt war, setzten die oberösterreichischen NS-Spitzen ein letztes Zeichen der Gewalt und verurteilten 43 Widerstandskämpfer noch so kurz vor Kriegsende zum Tode, nur einer davon konnte entkommen.
Dieser vielfache Mord in der Gaskammer des KZ Mauthausen erfolgte am 28. April 1945. Es war die letzte Vergasungsaktion hier in diesem Konzentrationslager.
Reportage. In Athen regieren nun EU und IWF. Die Folgen der ökonomischen Misere sollen ausschließlich von der Bevölkerung bezahlt werden
Von Hannes Hofbauer, Athen
Rede bei der KI-Festveranstaltung zum 140. Geburtstag W. I. Lenins, Wien, 23. April 2010
Liebe Genossinnen und Genossen! Lenin ist neben Karl Marx und Friedrich Engels der zentrale Theoretiker des wissenschaftlichen Sozialismus und Kommunismus, des Marxismus. Es ist Lenins Verdienst, nicht nur für eine schöpferische Weiterentwicklung des Marxismus zu stehen, sondern diese auch direkt und unmittelbar für die politische Praxis, die revolutionäre Praxis, nutzbar gemacht zu haben sowie neue Erscheinungen und Entwicklungen des Kapitalismus und der bürgerlichen Gesellschaft untersucht und dargelegt zu haben. In diesem Sinne sprechen wir heute berechtigt vom Marxismus-Leninismus. Und es ist Lenins Verdienst, die Lehre von Marx und Engels konsequent gegen Entstellungen aller Art verteidigt zu haben. Letzteres, der Kampf gegen den Revisionismus und Reformismus, hatte die praktische Konsequenz, dass sich die revolutionäre Arbeiterbewegung nicht nur ideologisch, sondern auch organisatorisch von den Opportunisten der Sozialdemokratie trennte, ja trennen musste.
Wir demonstrieren am 1. Mai, um ein Zeichen zu setzen. Ein Zeichen des WIDERSTANDES und der SOLIDARITÄT. WIDERSTAND gegen alle Formen der Ausbeutung und Unterdrückung. SOLIDARITÄT mit allen, die WIDERSTAND leisten, in Österreich und international.
Die SPÖVP-Regierung schmiedet ein gewaltiges Sparpaket in der Höhe von 3,7 Mrd. Euro. Während im Sozial- und Bildungsbereich gespart wird, sollen die Massensteuern erhöht werden. Damit will die Regierung die Kosten der Krise auf dem Rücken der breiten Mehrheit der Bevölkerung abladen.
Es ist hohe Zeit, dass die Kommunisten ihre Anschauungsweise, ihre Zwecke, ihre Tendenzen vor der ganzen Welt offen darlegen und dem Märchen vom Gespenst des Kommunismus ein Manifest der Partei selbst entgegenstellen. Die Kommunisten arbeiten endlich überall an der Verbindung und Verständigung der demokratischen Parteien aller Länder. Die Kommunisten verschmähen es, ihre Ansichten und Absichten zu verheimlichen.
Sie erklären es offen, dass ihre Zwecke nur erreicht werden können durch den gewaltsamen Umsturz aller bisherigen Gesellschaftsordnung. Mögen die herrschenden Klassen vor einer kommunistischen Revolution zittern. Die Proletarier haben nichts in ihr zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen.
Proletarier aller Länder, vereinigt euch!